Die nach Westen ausgerichtete katholische Pfarrkirche St. Simon und Juda Thaddäus wurde 1935/36 nach den Plänen des Architekten und Landesbaurat Albert Boßlet aus Würzburg errichtet. Der Putzbau weist eine rundbogige Sandsteingliederung und ein hohes Satteldach auf, zudem befindet sich nördlich des Chors eine eingeschossige Sakristei. Ins Innere gelangt man durch einen Eingang auf der Ostseite, der durch eine schmale und vorgestellte Vorhalle führt, welche durch ein Okkulus in der Giebelwand erhellt wird. Der Innenraum ist besonders durch sein korbbogiges Gewölbe auffällig. Zur Ausstattung gehört eine im Osten und von Steinpfeilern getragene Orgelempore, zwei Holzstatuen des heiligen Simon und Judas Thaddäus um 1750, ein Kreuz mit großer Mariafigur, die das Jesuskind im Arm hält und auf einer Weltkugel steht und zwei kleine Engel mit Kerzenleuchtern.
Nachweise
Verfasser: Aileen Schröder
Literatur:
- Dellwing, Herbert [u.a] (Bearb.): Kreis Ludwigshafen. Düsseldorf 1989 (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Bd. 7).
Erstellt am: 02.06.2014
